Vom Reha-Sport für Körper und Seele zu den Paralympics

2014 finden in Sotschi wieder die Paralympischen Winterspiele statt. Dann rücken die Bedeutung des Behindertensports, das Menschenrecht Inklusion und das Engagement der gesetzlichen Unfallversicherung wieder in den Fokus der Öffentlichkeit.

Als der Neurologe Sir Ludwig Guttmann 1948 in der englischen Grafschaft Buckinghamshire erstmals sportliche Wettkämpfe für Behinderte initiierte, tat er dies aus medizinischer und therapeutischer Überzeugung. Als einer der ersten Ärzte setzte er Sport und Bewegung zur Unterstützung von Heilungsprozessen und Rehabilitation ein. 14 Kriegsversehrte mit Rückenmarksverletzungen maßen sich damals – zeitgleich zu den Olympischen Spielen in London – bei den „Stoke Mandeville Games“ im Bogenschießen. Damit legte der jüdisch-deutsche Arzt und Hospitalleiter den Grundstein für die späteren Paralympischen Spiele.

Auch heute hat Sport bei der Rehabilitation von Verletzten und Kranken eine außerordentliche Bedeutung. Sport hilft bei körperlicher und seelischer Genesung und unterstützt die Teilnahme am sozialen und gesellschaftlichen Leben erheblich. Es ist Auftrag der gesetzlichen Unfallversicherung – und damit auch der Unfallkasse Rheinland-Pfalz, die Gesundheit der Versicherten nach einem Unfall wieder herzustellen und zu fördern.

Die Athletinnen und Athleten der Paralympics geben vielen Menschen – nicht nur mit körperlichen Behinderungen – Mut und Lust auf Sport. Sie vermitteln durch ihre Aktivitäten Lebensfreude, Ehrgeiz, und Leidenschaft. Es ist kein Zufall, dass die Paralympics 2012 die größten aller Zeiten waren.  

Um Menschen für Menschen zu sensibilisieren und zugleich die Bedeutung des Behindertensports hervorzuheben, unterstützen DGUV und die Unfallkasse Rheinland-Pfalz mehrere Projekte. Neben der Paralympicszeitung zählt dazu der Dokumentarfilm „GOLD, Du kannst mehr als Du denkst“. Ein Filmteam begleitet drei Paralympicssportler auf dem Weg zu und bei den Spielen in London. Über die beeindruckenden und bewegenden Bilder werden die Paralympics 2012 auch nach dem Kinostart und der folgenden TV-Ausstrahlung viele Menschen berühren und Barrieren einreißen.

Von der Berliner Tageszeitung "Der Tagesspiegel" wird die Paralympics-Zeitung herausgegeben und erscheint während der Paralympics als Beilage in bundesweiten Zeitungen. Die Deutsche Gesetzliche Unfallversicherung (DGUV) unterstützt dies. Sie initiierte das Zeitungsprojekt zu den Paralympics in Athen 2004 und ist seither Mitherausgeber der Paralympics-Zeitung. So auch bei den Paralympischen Winterspielen 2014.

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