Sport für Reha – Go for GOLD

Unter dem Motto „Du kannst mehr, als du denkst“ laufen derzeit die Vorbereitungen für einen außergewöhnlichen Dokumentarfilm auf Hochtouren. Der Film GOLD handelt von drei ambitionierten Spitzensportlern und ihrem atemberaubenden Weg zu den Paralympics. Auch die Deutsche Gesetzliche Unfallversicherung (DGUV) unterstützt das Projekt.

„Go für GOLD“, signalisierte Manfred Breitbach (rechts), stellvertretender Geschäftsführer der Unfallkasse, innerhalb des DGUV-Kommunikationsforums im Beisein von Filmproduzent Andreas F. Schneider (links) und dessen Kollege Hendrik Flügge.

Mit beeindruckenden und bewegenden Bildern zeigt der Film, welche besondere Bedeutung Sport für die Rehabilitation sowie berufliche und soziale Wiedereingliederung von Menschen nach einem schweren Unfall haben kann.

Bei der Unfallkasse Rheinland-Pfalz in Andernach stellten jetzt Filmproduzent Andreas F. Schneider und sein Kollege Hendrik Flügge erste Ergebnisse der internationalen Kinodokumentation vor. GOLD porträtiert die querschnittsgelähmte deutsche Schwimmerin Kirsten Bruhn, den blinden kenianischen Marathonläufer Henry Wanyoike und den australischen Rennrollstuhlfahrer Kurt Fearnley und begleitet die drei auf dem Weg zu und bei den Paralympics 2012.

Begeistert über das Projekt und das Engagement der DGUV äußerte sich bei der Präsentation in Andernach auch Manfred Breitbach, stellvertretender Geschäftsführer der Unfallkasse Rheinland-Pfalz. „Der Film zeigt Vorbilder für viele andere Menschen. Es wäre schade, wenn wir das nicht unterstützten. Dieses Projekt hat viele Synergieeffekte“, ist Breitbach überzeugt. „Als gesetzliche Unfallversicherung ist es unser Auftrag, die Gesundheit und die Rehabilitation unserer Versicherten zu fördern. Sport gewinnt für die Rehabilitation immer mehr an Bedeutung. Er unterstützt den Prozess der körperlichen Genesung und die Teilnahme jedes Einzelnen am sozialen und gesellschaftlichen Leben. Nicht zu vergessen die Erfolgserlebnisse, die mit sportlichem Engagement zu verbinden sind“, so Breitbach. Mit der Bedeutung der UN-Behindertenrechtskonvention beschäftigte sich in seiner konstituierenden Sitzung auch der neu gegründete Rehabilitationsausschuss der Unfallkasse Rheinland-Pfalz. Klaudia Engels, Leiterin der Abteilung Rehabilitation und Entschädigung, erläuterte dem Ausschussvorsitzenden Landrat Dr. Alexander Saftig, seinem Stellvertreter Andreas Wörner sowie Bürgermeister Fritz Wagner und Mario Gebhardt Hintergründe und Einzelheiten. Maßnahmen wie die BG Kliniktour seien wichtige Unterstützung und Sensibilisierung für den Behindertensport. „Zudem steht das Engagement der DGUV im Einklang mit der Umsetzung der UN-Behindertenrechtskonvention, die das Land Rheinland-Pfalz und die DGUV bereits mit eigenen Aktionsplänen auf den Weg gebracht haben“, so Klaudia Engels.

Auch mit den Paralympics im August und September in London rückt der Behindertensport ins Rampenlicht: Die DGUV wird die Paralympischen Spiele flankierend nutzen, um auf die Leistungen der gesetzlichen Unfallversicherung hinzuweisen. In dem Zusammenhang erscheinen vier Ausgaben der Paralympics Zeitung aus London unter anderem als Beilage in bundesweiten Zeitungen. Im internationalen Redaktionsteam wirken auch Schülerinnen und Schüler aus Deutschland mit. 

Kontakt

Unfallkasse Rheinland-Pfalz
Orensteinstr. 10
56626 Andernach
Telefon: 02632 960-0